{"id":471,"date":"2011-03-14T05:08:21","date_gmt":"2011-03-14T05:08:21","guid":{"rendered":"http:\/\/yachtcharter-connection.com.w01e47c6.kasserver.com\/yachtcharter-niederl%c3%a4ndische-antillen\/"},"modified":"2016-10-29T18:54:25","modified_gmt":"2016-10-29T16:54:25","slug":"yachtcharter-niederlaendische-antillen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/yachtcharter-connection.com\/de\/land\/yachtcharter-niederlaendische-antillen\/","title":{"rendered":"Niederl\u00e4ndische Antillen"},"content":{"rendered":"<h3>Yachtcharter Niederl\u00e4ndische Antillen \/ St. Martin &#8211; Sint Maarten<\/h3>\n<p>\n<img loading=\"lazy\" class=\"content-image\"  width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/yachtcharter-connection.com\/wp-content\/uploads\/converted_files\/23161\/23161-5622262959cf3.jpg\" alt=\"\" \/>Im Norden franz\u00f6sisch, im S\u00fcden niederl\u00e4ndisch: Sint Maarten oder Saint Martin ist Ausgangsbasis f\u00fcr viele karibische Charter-T\u00f6rns. Sint Maarten bildet mit Saba und St. Eustatius (sowie mit den weiter s\u00fcdlich gelegenen ABC-Inseln) die niederl\u00e4ndischen Antillen, St. Martin geh\u00f6rt zum franz\u00f6sischen \u00dcbersee-Departement <a href=\"~\/Yachtcharter_guadeloupe.html\"><b>Guadeloupe<\/b><\/a>. Auch landschaftlich ist die Insel in zwei Regionen unterteilt: Die franz\u00f6sische Grande Terre ist bergiger, quirliges Zentrum ist der Ort Marigot an der Baie de Marigot. Der niederl\u00e4ndische S\u00fcden ist flacher, zur K\u00fcste hin eine Ebene mit Salzseen. Zwischen dem gro\u00dfen Salzsee Great Salt Pond und der Groot Baai liegt das Zentrum der Holl\u00e4nder, Philipsburg, ein zollfreies Einkaufsparadies. Den Flughafen an der malerischen Simsonbaai, an dem die Segler ankommen, nutzen nat\u00fcrlich beide Nationen gleicherma\u00dfen, und in der Praxis spielt die Zweiteilung nicht wirklich eine Rolle. Die touristische Infrastruktur auf der Insel ist hervorragend, die Hotelanlagen sind gepflegt und gr\u00f6\u00dftenteils so gebaut, dass die Kulisse der Traumbuchten nicht beeintr\u00e4chtigt wird.<\/p>\n<p>Die Yachtcharter-Flotten sind in <a href=\"~\/Yachtcharter_guadeloupe\/st_martin_marigot.html\"><b>Marigot<\/b><\/a> im Westen, in der<a href=\"~\/Yachtcharter_guadeloupe\/st_martin_anse_marcel.html\"><b>Anse Marcel<\/b><\/a> und in Oyster Pond an der Ostk\u00fcste stationiert. Nord\u00f6stlich von Marigot bietet sich die Baie Grande Case als Tagesankerplatz an: mit langem Sandstrand, guten Ankergrund, an Land viele bunte H\u00e4uschen und jede Menge kleine Restaurants mit guter westindischer K\u00fcche und Bars. Direkt daneben kann man gesch\u00fctzt vor Anker in der Anse Marcel die Nacht verbringen. <\/p>\n<p>Nach der Umrundung des n\u00f6rdlichen Kaps von St. Martin &ndash; Vorsicht vor Riffs und Felsen &#8211; kann man vor der kleinen flachen Insel Tintamarre ankern und Beachlife genie\u00dfen. Die Orient Bay an der Ostk\u00fcste bietet den einzigen FKK-Strand der Insel &ndash; im dazugeh\u00f6rigen Restaurant ist Kleidung auch beim Essen unerw\u00fcnscht. Der Strand der Orient Bay ist ein Traum: Jeder Strandabschnitt &ndash; Bikini Beach, Waikiki Beach, Coco, Kakao und  Kontiki Beach &ndash; hat Strandkneipen, vor denen man ankern kann. Nachts verholt man sich dann nach Oyster Pond. Die Bucht ist landschaftlich wundersch\u00f6n und au\u00dferdem auch bei schweren St\u00fcrmen bestens gesch\u00fctzt. Die kleine Captain Olivers Marina bietet jeden Komfort.<\/p>\n<p>Die S\u00fcdk\u00fcste von St. Martin bietet mehrere sch\u00f6ne Badebuchten und mit der Groot Baai den idealen Shopping-Stopp. Am besten liegt man in Bobby&rsquo;s Marina oder in der Great Bay Marina im Nordosten der Bucht und geht von dort aus zu Fu\u00df ins Zentrum von Philipsburg. Um die Marinas herum haben sich viele kleine L\u00e4den und Servicebetriebe angesiedelt. Einige Meilen weiter gen Westen liegt die gro\u00dfe Simson Baai (Simpson Bay) &ndash; unter einer Zugbr\u00fccke befindet sich die Zufahrt zum Grand Etang, dem Great Salt Pond, der auch f\u00fcr Yachten zug\u00e4nglich ist. Der See ist eines er sichersten Hurrican Holes der Karibik &ndash; darin befinden sich mehrere Marinas, unter anderem die Island Water World Marina und auch der Simpson Bay Yacht Club. Eine Ausfahrt aus dem Etang gibt es auch auf der franz\u00f6sischen Seite &ndash; direkt zur Baie de Marigot.<\/p>\n<h3><b>Inselwelt um St. Martin: Anguilla, St. Barths, Saba, St. Eustatius, St. Kitts &#038; Nevis, Montserrat<\/b><\/h3>\n<p>\n<b>Anguilla<\/b><\/p>\n<p>Rund um St. Martin gibt es zahlreiche spannende T\u00f6rn-Destinationen f\u00fcr Yachtcharter-Crews. Anguilla, zu deutsch Aal, ist langgestreckt, 14 Meilen lang und nur maximal drei Meilen breit. Die Insel mit dem Hauptort The Valley ist mit Gro\u00dfbritannien assoziiert, man f\u00e4hrt links, und allgemein gilt sie als \u00e4u\u00dferst sicher. T\u00fcrkisfarbenes Wasser und Traumstr\u00e4nde locken, aber das kleine Paradies ist vom Tourismus noch nicht \u00fcberlaufen. Eine der sch\u00f6nsten Buchten im S\u00fcden ist die Rendezvous Bay, daneben kann man im Blowing Point Harbour einklarieren. An der Nordwestk\u00fcste befindet sich an der Mead&rsquo;s Bay wiederum ein traumhafter Sandstrand, das Korallenriff Dowling Shoal mit der kleinen Insel Sandy Island sieht aus wie die tropische Idealinsel aus dem Fotoalbum. Die Road Bay ist gut gesch\u00fctzt, Treffpunkt vieler Yachten und wichtigster Port of Entry, im Sandy Ground Village trifft man die anderen Crews in einem der Restaurants am Wasser. Die an die Road Bay angrenzende Crocus Bay war fr\u00fcher Haupthafen der Insel und ist gut geeignet f\u00fcr einen Bade-Stopp. Ein Traum f\u00fcr Entdecker der Unterwasserwelt ist das Schnorchelrevier beim vorgelagerten Seal Island Riff mit den Prickley Pear Cays. <\/p>\n<p><b>St. Barth\u00e9lemy \/ St. Barths<\/b><\/p>\n<p>St. Barths gilt als das karibische St. Tropez: franz\u00f6sisch (auch wenn die Architektur der Hauptstadt Gustavia die holl\u00e4ndischen Einfl\u00fcsse nicht leugnen kann), mond\u00e4n, elegant  &#8211; der Traum von der Luxusliege unter der Palme, mit Pool am Strand und Cocktailservice ist hier Wirklichkeit. Es gibt eine Reihe sehr exklusiver Hotels und Resorts. Die Boutiquen verkaufen Mode und Kunst, edel muss es sein. St. Barth\u00e9lemy ist bergig, hat tolle Buchten &ndash; und einen sehenswerten Flughafen: Die kleinen zweimotorigen Islandhopper rasen den Berg herunter, die Piloten treten voll auf die Bremse, kurz vor dem Meer endet die Piste&hellip;und auf der Stra\u00dfe nach Gustavia warnen Schilder: Vorsicht, Flugzeuge kreuzen.  Ein Besuch in Gustavia ist ein Muss, nicht nur zum Einklarieren, sondern vor allem zum Flanieren, Shoppen und Dinieren. An der Pier vor dem Hafenamt k\u00f6nnen Yachtcharter-Crews begrenzte Zeit liegen, sonst empfiehlt es sich, im Vorhafen vor Fort Oscar, in der Anse Public oder noch besser in der Anse de Corosson vor dem gleichnamigen Fischerd\u00f6rfchen vor Anker zu gehen.  Von St. Martin aus kommend oder auf dem R\u00fcckweg dorthin steuert man oft direkt die Baie Columbier im Nordwesten an, eine sch\u00f6ne Ankerbucht mit kristallklarem Wasser. Die sch\u00f6nste Bucht an der Nordk\u00fcste ist die Baie de St. Jean mit einem vorgelagerten Riff, die Einfahrt in die weiter \u00f6stlich gelegene Anse de Marigot ist wegen der Riffs nur bei sehr guter Sicht m\u00f6glich. Im S\u00fcden der Insel bietet sich die Anse de Saline an. <\/p>\n<p><b>Saba und Statia \/ St. Eustatius<\/b><\/p>\n<p>Ein kleines, fein herausgeputztes und sehr felsiges Eiland ist Saba &ndash; sehr sicher, die H\u00e4uschen erinnern noch an die holl\u00e4ndischen Ahnen. Festmachen kann man an der Pier in Fort Baai an der S\u00fcdk\u00fcste, ein Fu\u00dfmarsch von dort f\u00fchrt in den Hauptort The Bottom, in ein gr\u00fcnes Tal mit gepflegten G\u00e4rten. Geeignet als Ankerplatz sind nur die Ladder Baai und die Well&rsquo;s Baai an der Westk\u00fcste &ndash; zwischen Fort Baai und Ladder Baai liegt mit dem Saba Marine Park ein Schnorchelparadies mit Mooringbojen an den sch\u00f6nsten Spots. Statia, fr\u00fcher f\u00fcr Tabakanbau bekannt, sp\u00e4ter f\u00fcr Baumwolle, Kaffee und als Handelsplatz f\u00fcr Sklaven und G\u00fcter, hat in den letzten Jahren die touristische Infrastruktur ausgebaut. Der Quill, ein erloschener Vulkan, in dessen Krater man durch tropischen Regenwald wandern kann, ist mit 1950 Metern der h\u00f6chste Punkt. Die Oranje Baai vor dem Hauptort Oranjestad ist die einzige nennenswerte Ankerbucht, mit dem Dinghy kann man der Pier anlegen. Sehenswert: das Old Gin House, Fort Oranje, das Historical Foundation Museum und die Upper Town mit einer Mixtur aus westindischer und Neuengland-Architektur.<\/p>\n<p><b>St.Kitts (St. Christopher) &#038; Nevis<\/b><\/p>\n<p>St. Kitts, von Christoph Columbus nach seinem Vornamen getauft und einst die erste britische Siedlung in der Karibik, ist unabh\u00e4ngiger Staat im britischen Commonwealth. Wer aus St. Martin kommt, kann einen Zwischenstopp vor dem malerischen Dorf Sandy Point Village einlegen: Hier gibt es gute Ankerpl\u00e4tze, bunte H\u00e4uschen, einen gelben Kirchturm und eine kleine Pier. Die sch\u00f6nste Ankerbucht ist die Basseterre Bay mit einem schier endlosen Strand. In Basseterre, Verwaltungssitz von St. Kitts &#038; Nev\u00eds, kann man ein- und in Charlestown auf der Nachbarinsel Nevis ausklarieren &ndash; oder umgekehrt. Die Stadt Basseterre, die sich entlang der Bucht erstreckt, ist farbenfroh von alten Kolonialbauten gepr\u00e4gt, bietet alle Versorgungsm\u00f6glichkeiten und viele Restaurants mit kreolischer K\u00fcche. Am Fisherman&rsquo;s Wharf im westlichen Teil der Bucht kann man mit dem Dinghy am Dock festmachen, im \u00f6stlichen Teil, beim St. Kitts Port, k\u00f6nnen Segler Wasser bunkern. Von Basseterre aus lohnt sich auch eine Inselrundfahrt mit einem Besuch der alten Plantagen. Nur zwei Meilen s\u00fcd\u00f6stlich wartet der n\u00e4chste Traumstrand an der offenen Ankerbucht Frigate Bay &ndash; auch hier locken Beach Bars und die Einrichtungen eines Luxus-Hotels. In der n\u00e4chsten Bucht, der Whitehouse Bay, gibt es ein sch\u00f6nes Schnorchelrevier um einen Trawler, der auf dem Korallenriff gesunken ist. <\/p>\n<p>Die keine zwei Meilen entfernte Schwesterinsel Nevis &ndash; Columbus gab ihr den Namen Nuestra Senora de las Nieves, wohl weil der knapp 1000 Meter hohe Nevis Peak ihn an hohe Berge der europ\u00e4ischen Heimat erinnerte &ndash; ist viel bergiger als St. Kitts, mit vielen Schluchten. Die Str\u00e4nde zahlen mit zu den sch\u00f6nsten der Karibik, insbesondere der an der Cades Bay und der Pinney&rsquo;s Beach im Norden von Charlestown, mit Palmen am wei\u00dfen Strand und t\u00fcrkisfarbenem Wasser karibisch-kitschig sch\u00f6n. Charlestown selbst ist ebenso pittoresk &ndash; hier lohnt sich ein ausgedehnter Spaziergang durch den Ort und ein Besuch des Marktes in der N\u00e4he der Pier, an der Yachties mit dem Dinghy andocken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Montserrat<\/b><\/p>\n<p>Auf Montserrat ist der Vulkan Soufri\u00e8re immer noch aktiv. Nach dem letzten gro\u00dfen Ausbruch Ende der 90er Jahre musste die Bev\u00f6lkerung den S\u00fcden mit der Hauptstadt Plymouth, der unbewohnbar und auch unfruchtbar wurde, aufgeben &ndash; er ist bis heute gr\u00f6\u00dftenteils Sperrgebiet. Viele Einwohner verlie\u00dfen die Insel, viele siedelten sich im sicheren Inselnorden an. Lange verschwand die Insel aus der T\u00f6rnplanung, inzwischen wird sie wieder \u00f6fter angesteuert. Yachten ankern vor dem Hafen der Little Bay ganz im Norden der Insel, es gibt Pl\u00e4ne f\u00fcr den Bau eines Yachthafens und weiterer Geb\u00e4ude rund um den Hafen. Inzwischen gibt es auch Touren, um den aktiven Vulkan aus sicherer Entfernung zu beobachten, auch der Tauchtourismus wird forciert. Montserrat ist britische Kronkolonie, fr\u00fcher siedelten hier katholische Iren, die sich der Schnapsbrennerei und dem Schiffbau widmeten. Die heutigen Einwohner, die sich \u00fcber G\u00e4ste freuen, zeugen vom &bdquo;afro-irischen Mix&ldquo;, der sich \u00fcber Generationen entwickelt hat. Farbige mit roten Haaren und gelegentlich Sommersprossen sind hier keine Seltenheit, die karibische Mischung aus Afrika und Europa. Und der St. Patrick&rsquo;s Day wird immer noch ausgiebig gefeiert.<\/p>\n<p><\/p>\n<table  class=\"RegionsAndSubregions\" cellspacing=\"0\" border=\"0\" style=\"border-collapse:collapse;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<div class=\"SubregionRepeaterTitle\">\n<h2><a href=\"https:\/\/yachtcharter-connection.com\/yachtcharter-leewards-and-windwards\"> Leewards and Windwards <\/h2>\n<\/div>\n<div class=\"SmallLinks\">\n<ul>\n<li><a class=\"SmallLinks\" href=\"https:\/\/yachtcharter-connection.com\/bonaire-229\" title=\"\"> Bonaire <\/a><\/li>\n<li><a class=\"SmallLinks\" href=\"https:\/\/yachtcharter-connection.com\/curacao-willemstad-174\" title=\"\"> Cura\u00e7ao \/ Willemstad <\/a><\/li>\n<li><a class=\"SmallLinks\" href=\"https:\/\/yachtcharter-connection.com\/st-martin-oyster-pond-113\" title=\"\"> St. Martin \/ Oyster Pond <\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Yachtcharter Niederl\u00e4ndische Antillen \/ St. Martin &#8211; Sint Maarten Im Norden franz\u00f6sisch, im S\u00fcden niederl\u00e4ndisch: Sint Maarten oder Saint Martin ist Ausgangsbasis f\u00fcr viele karibische Charter-T\u00f6rns. 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